
EMDR-Therapie in Berlin – Trauma, Stress und Flashbacks
Traumatherapie für Erwachsene in Berlin
Nach einem traumatischen Ereignis wie einem Unfall, Gewalt, Missbrauch oder einem bedeutenden Verlust ist es normal, folgende Reaktionen zu erleben:
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Flashbacks oder aufdringliche Erinnerungen
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Albträume oder Schlafstörungen
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Angst, Hypervigilanz oder Panikattacken
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Körperliche Verspannungen oder stressbedingte Erschöpfung
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Schwierige Gefühle wie Angst, Trauer oder Wut
Diese Reaktionen können den Alltag erschweren und das emotionale sowie körperliche Wohlbefinden beeinträchtigen. Eine professionelle EMDR-Therapie kann helfen, diese Reaktionen zu verstehen, zu regulieren und zu lindern.
Professionelle Definition von Trauma
Ein psychologisches Trauma ist die emotionale und Verhaltensreaktion auf ein Ereignis, das als Bedrohung für Leben oder körperliche bzw. psychische Integrität wahrgenommen wird.
Laut der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10 / F43.1) kann Trauma zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen, mit:
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Flashbacks, Albträumen
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Hypervigilanz oder intensiver Angst
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Vermeidung von Situationen, die an das Ereignis erinnern
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie (nach HeilprG) in Berlin begleite ich Patienten nach traumatischen Erlebnissen, um diese Reaktionen besser zu bewältigen und Sicherheit sowie emotionale Balance wiederherzustellen – mit anerkannten Methoden wie EMDR.
Warum EMDR-Therapie wählen?
Schnelle Linderung der Symptome: Flashbacks, Albträume, Hypervigilanz
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist wissenschaftlich validiert für die Behandlung von Traumata und posttraumatischem Stress.
Vorteile der EMDR-Therapie:
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Schnelle Symptomlinderung: Flashbacks, Albträume und Hypervigilanz nehmen bereits nach wenigen Sitzungen ab, wodurch ein ruhigerer Alltag wieder möglich wird.
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Tiefgehende Trauma-Bearbeitung: Besonders effektiv bei Traumata, PTBS, Missbrauch, Unfällen und anderen belastenden Erfahrungen. Hilft dem Gehirn, belastende Erinnerungen sicher zu verarbeiten.
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Emotionale Balance und Regulation: Reduziert Angst, Phobien, Panikattacken und depressive Episoden, unterstützt die Emotionsregulation und stärkt die psychische Resilienz.
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Stärkung des Selbstwerts: Negative Erinnerungen und einschränkende Glaubenssätze werden bearbeitet, Selbstwahrnehmung und Selbstvertrauen verbessert.
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Reduktion körperlicher Symptome: Trauma zeigt sich oft im Körper (chronische Schmerzen, Schlafprobleme, Verspannungen). EMDR löst diese emotionalen Spannungen.
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Schnelle und effiziente Methode: EMDR beschleunigt den Heilungsprozess im Vergleich zu anderen Therapien und ermöglicht sichtbare Ergebnisse in kürzerer Zeit.
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Vielfältige Einsatzbereiche: Neben Traumata auch für Sucht, Essstörungen, Trauer oder andere psychische Herausforderungen geeignet.
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Desensibilisierung belastender Erinnerungen: EMDR reduziert die emotionale Intensität traumatischer Erinnerungen und erleichtert ein freieres Leben im Hier und Jetzt.
EMDR nutzt eine bilaterale sensorische Stimulation (Augenbewegungen, Klopfen oder Geräusche), um die natürliche Informationsverarbeitung des Gehirns sicher und geleitet zu aktivieren.
Wie läuft die EMDR-Therapie ab?
Bevor mit der EMDR-Arbeit begonnen wird, werden immer zwei wesentliche Schritte durchgeführt: emotionale Stabilisierung und Aktivierung von Ressourcen.
Diese Schritte stärken Ihre Fähigkeit, mit Emotionen umzugehen, schaffen ein Gefühl innerer Sicherheit und legen eine solide Basis, bevor belastende Erinnerungen verarbeitet werden. So kann die EMDR-Therapie in einem sicheren Rahmen, respektvoll und angepasst an Ihr Tempo und Ihre Bedürfnisse stattfinden.
Phase 1 – Vorbereitung und Planung
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Aufbau eines vertrauensvollen und sicheren Rahmens
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Erkundung Ihrer Geschichte und Bedürfnisse
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Festlegung eines Plans zur gezielten Bearbeitung traumatischer Erinnerungen
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Vermittlung von Stabilisierungstechniken, z. B. „sicherer Ort“
Phase 2 – Desensibilisierung
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Arbeit an den ausgewählten Erinnerungen mit bilateraler Stimulation (Fingerbewegungen, Geräusche, Klopfen)
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Das Gehirn verarbeitet die Erinnerungen auf natürliche Weise – Sie müssen nichts kontrollieren
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Jeder Schritt wird sicher und nach Ihrem Tempo begleitet
Phase 3 – Zwischenbewertung
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Überprüfung der Reduktion emotionaler Belastungen
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Gegebenenfalls erneute Bearbeitung bestimmter Erinnerungen
Phase 4 – Installation positiver Überzeugungen
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Stärkung positiver Gedanken und Ressourcen
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Wiederaufbau von Selbstvertrauen und Selbstwert
Phase 5 – Vorbereitung auf die Zukunft
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Antizipation von Auslösern und schwierigen Situationen
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Konsolidierung der Fortschritte, um im Alltag sicher und gelassen reagieren zu können
Anzahl und Dauer der EMDR-Sitzungen
Die Anzahl der Sitzungen hängt von der Person und der Komplexität des Traumas ab:
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Bei isoliertem posttraumatischem Stress genügen häufig 3–5 Sitzungen
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Bei komplexen Traumata (wiederholte Traumata, Angststörungen, begleitende Depression) können 5–15 Sitzungen über mehrere Monate notwendig sein
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Jede Sitzung dauert in der Regel 60–90 Minuten
Ablauf einer typischen Sitzung
Eine EMDR-Sitzung umfasst:
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Rückblick auf Ihre Gefühle seit der letzten Sitzung (Vorbereitung & Reevaluation)
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Desensibilisierung: schrittweise Arbeit an einer traumatischen Erinnerung mit bilateraler Stimulation
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Persönliche Begleitung während der gesamten Sitzung für Sicherheit und Komfort
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Verankerung einer positiven Ressource oder Überzeugung (Abschluss/Installation)
Jede Sitzung ermöglicht Fortschritte und bereitet die nächste Sitzung sicher und in Ihrem Tem
Mein Ansatz in Berlin
Ich bin Audrey Lintz (sie), Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), ganzheitlich-integrative Therapeutin, spezialisiert auf Traumabearbeitung und Unterstützung bei Lebensübergängen.
Ich empfange Sie in meinen Praxen in Kreuzberg und Schöneberg und biete auch Online-Sitzungen auf Französisch, Deutsch und Englisch an. Ich biete Ihnen:
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Einen sicheren und vertraulichen Rahmen
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Exploration Ihrer Geschichte und Symptome
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Schrittweise Begleitung bei der Verarbeitung belastender Erinnerungen
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Techniken zur besseren Emotionsregulation
EMDR wird respektvoll und sicher, individuell auf jeden Patienten und jede Situation angepasst, eingesetzt.
Was ist EMDR?
Die Abkürzung EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen).
EMDR nutzt bilaterale sensorische Stimulation (rechts-links), z. B. Augenbewegungen – der Patient folgt den Fingern des Therapeuten – zur Behandlung psychotraumatischer Störungen.
Ziel ist, die emotionale Belastung traumatischer Erinnerungen oder belastender Lebenserfahrungen zu reduzieren.
Francine Shapiro, Ph.D., US-amerikanische Psychologin, Senior Research Fellow am Menlo Park Research Institute (Palo Alto), entdeckte 1987 zufällig einen einfachen Weg, einen komplexen neuropsychologischen Mechanismus zu aktivieren, der unverarbeitete traumatische Erfahrungen bearbeitet. So können posttraumatische Folgen selbst Jahre später behandelt werden.
Mehr als 2 Millionen Patienten weltweit haben bereits von EMDR profitiert.
EMDR ist wissenschaftlich umfassend untersucht und wird von der WHO (2013), INSERM (2004, 2015) sowie der Haute Autorité de la Santé (2007) zur Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen empfohlen.
